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Stakeholder:innen-Workshops März 2026

Im Projekt GreenGEO, das im September 2025 gestartet ist, konnten in der ersten Projektlaufzeit wesentliche Grundlagen erarbeitet und erste Zwischenergebnisse erzielt werden, die nun im Rahmen von zwei Stakeholder:innen Workshops vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden.

Die Workshops

Die Online-Workshops finden am Montag, 16.03.2026 von 09:00 bis 11:30 Uhr sowie am Donnerstag, 26.03.2026 von 13:00 bis 15:30 Uhr statt. Die Workshops haben ähnliche Inhalte und wir freuen uns, wenn Sie an einem der beiden teilnehmen.

Inhalt

Ziel ist es, den bisherigen Arbeitsstand vorzustellen, fachlich zu reflektieren und durch die Expertisen & Perspektiven der beteiligten Akteur:innen weiter zu schärfen.

Zielgruppen

Die Workshops richten sich an Vertreter:innen der Bundesländer, Städte und Gemeinden, an Mitarbeitende in Interessensvertretungen, KEM/KLAR-Regionen, weiteren regionalen (Planungs)Verbünden sowie an Raum- und Landschaftsplaner:innen und weitere Akteur:innen aus der Forschung, Praxis und Beratung. Die Workshops dienen dem fachlichen Austausch zwischen Planungspraxis, Verwaltung und Wissenschaft.

Über das Projekt

GreenGEO baut inhaltlich und methodisch auf den Vorprojekten Raum & Grün sowie RaumGrün & Gemeinden auf, die zentrale rechtliche, planerische und datenbezogene Grundlagen für die Integration von Begrünung und Klimawandelanpassung in die örtliche Raumplanung erarbeitet haben. Während Raum & Grün insbesondere den rechtlichen und institutionellen Rahmen analysierte und RaumGrün & Gemeinden erste webbasierte Werkzeuge zur Identifikation lokaler Klimarisiken in Pilotgemeinden entwickelte, setzt GreenGEO nun gezielt an der Vertiefung, Harmonisierung und systematischen Verknüpfung geodatenbasierter Informationen mit planerischen Maßnahmen an. Ziel ist es, die vorhandene Vielfalt an klimarelevanten Geodaten in eine konsistente, planerisch anschlussfähige Logik zu überführen.

Ein Schwerpunkt der bisherigen Arbeiten lag auf den Datengrundlagen für die geodatenbasierte Ableitung lokaler Klimarisikozonen. Aufbauend auf frei verfügbaren amtlichen Geodaten sowie Satelliten und Fernerkundungsdaten wurden relevante Einflussgrößen wie Versiegelungsgrad, Landbedeckung, Vegetationsstruktur, Topografie und hydrologische Rahmenbedingungen analysiert, bewertet und für eine gemeinsame Nutzung vorbereitet. Dabei wurden nicht nur bestehende Datenpotenziale sichtbar gemacht, sondern auch bestehende Lücken identifiziert und methodische Ansätze zu deren Ergänzung geprüft. Erste Konzepte für harmonisierte Indikatoren zur Abbildung klimarelevanter Risiken auf Gemeindeebene konnten entwickelt werden.

Parallel dazu wurde im Themenfeld effektive grün blaue Anpassungsmaßnahmen in der Raum- und Landschaftsplanung an der systematischen Zusammenstellung von Klimarisiken, Maßnahmen und Wirkungsparametern gearbeitet. Auf Basis wissenschaftlicher Evidenz und planerischer Erfahrung werden grün-blaue Maßnahmen hinsichtlich ihrer Wirkmechanismen, ihrer standortabhängigen Wirksamkeit und ihrer planerischen Umsetzbarkeit strukturiert. Erste Zuordnungen zwischen Klimarisiken, geeigneten Maßnahmen und relevanten Instrumenten der örtlichen Raumplanung wurden erarbeitet und bilden eine wichtige Grundlage für die weitere algorithmische Verknüpfung von Risiko und Maßnahme. Die Workshops bieten den teilnehmenden Institutionen die Möglichkeit, diese Zwischenergebnisse gemeinsam zu reflektieren, Annahmen und Wirkungslogiken zu diskutieren und die entwickelten Datengrundlagen und Bewertungsansätze im Dialog zwischen Verwaltung, Planungspraxis und Forschung weiterzuentwickeln.