Projektupdate: EnBe 2.0 – Privathaushalte und deren Energieverbrauch

Projektupdate: EnBe 2.0 – Privathaushalte und deren Energieverbrauch

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Energieberatung für Privathaushalte in Österreich zielgruppenspezifischer, individualisierter und EnBe 2-0treffsicherer zu gestalten. Die B-NK GmbH arbeitet seit Sommer 2014, gemeinsam mit dem Österreichischen Technikforschungsinstitut OFI an dem Projekt EnBe2.0. Derzeit findet eine Online-Erhebung statt. Wir erhoffen uns einen großen Rücklauf – bitte unterstützen Sie uns indem Sie an der Befragung teilnehmen. Die Beantwortung dauert etwa 20 Minuten. Folgender Link führt zum Fragebogen: www.b-nk.at/energieberatung

Im Zuge des Projektes wird ein Instrument entwickelt, das Energieberater und Energieberaterinnen dabei unterstützt, passgenaue, an die individuellen Anforderungen von Privatpersonen maßgeschneiderte und somit treffsichere Empfehlungen zum Energiesparen und zur Energieeffizienz zu geben. Um die Ergebnisse praxistauglich zu gestalten und deren Anwendbarkeit zu gewährleisten werden in mehreren Schritten Erhebungen durchgeführt. Bei der derzeit laufenden Online-Erhebung werden Erwartungen, Präferenzen und Bedürfnisse von Energiekunden und -kundinnen hinsichtlich Energieverwendung und Energieberatung erhoben, um herauszufinden welche Grundlagen auf Haushaltsebene erforscht werden müssen um eine maßgeschneiderte und alltagstaugliche Energieberatung zu ermöglichen.
Neben einer Online-Erhebung unter Privatpersonen werden mit Interessierten vertiefende Gespräche geführt, Experten- und Expertinneninterviews durchgeführt sowie zertifizierte EnergieberaterInnen bei ihrer Beratungstätigkeit vor Ort begleitet.

Ziel des Projekts EnBe2.0 ist es, den EnergieberaterInnen ein anwendungsfreundliches und maßgeschneidertes Beratungsinstrument (EnBe2.0-Toolbox) und somit den PrivatkundInnen, auf ihre Lebensrealitäten angepasste Energieeffizienzmaßnahmen zur Verfügung zu stellen. Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es das entsprechende sozialwissenschaftliche und technische Grundlagenwissen zu  verknüpfen und die derzeitige Praxis der Energieberatung einer kritischen Revision zu unterziehen.

Der Kern der Innovation liegt in der Zusammenführung dieser Ergebnisse in einer praxisnahen Toolbox.

Dieser Prozess soll durch aktive Mitgestaltung der Zielgruppen und NutzerInnen bewerkstelligt und durch ein interdisziplinäres, professionelles Konsortium begleitet werden. In Form einer breitangelegten Erstbefragung in Privathaushalten werden die Faktoren erhoben, die eine Charakterisierung der Haushalte zulassen (z. B. Energienutzungsverhalten).
Die Haushalte werden folglich gruppiert und für jede dieser Gruppen die zielführendsten Energieeffizienz-Maßnahmen identifiziert. Angepasste Maßnahmen ergeben sich aus einer wissenschaftlichen Revision begleitet von praktischen Erfahrungen der AnwenderInnen (= EnergieberaterInnen). Eine Schulung ausgewählter EnergieberaterInnen und die Erprobung der EnBe2.0-Toolbox in Testhaushalten wird die Anwendungsfreundlichkeit sicherstellen. Eine Zweitbefragung der gleichen Testhaushalte, als kritische Erfolgskontrolle, evaluiert die Wirksamkeit der Toolbox. Nur durch die Integration von mehreren Feedbackschleifen, aus der gesamten Projektumwelt, kann die EnBe2.0- Toolbox, eine maßgeschneiderte Energieberatung, aus einem bottom-up Prozess entwickelt werden.

Die Ergebnisse aus dem Projekt werden in Form von Roundtables und einem bereitgestellten Leitfaden zur Benutzung des Tools, an die schon heute zahlreichen InteressentInnen weitergetragen, um sie in der Energiebranche breitenwirksam zu publizieren. Die bereits vorliegenden Interessensbekundungen an einem Tool zur zielgruppenorientierten Energieberatung lassen auf zahlreiche, spezifische Verwertungsmöglichkeiten schließen.

 


Weitere Informationen
Projektstatus: laufend
Projektkonsortium:
Büro für nachhaltige Kompetenz B-NK GmbH
OFI – Österr. Forschungsinstitut für Chemie und Technik
AuftraggeberInnen:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)
Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)