Mobilitätsstudie Wien Landstraße

Mobilitätsstudie Wien Landstraße

Das Forschungsprojekt wirft einen Gender- und Diversity-Blick auf die Alltagsmobilität von Bewohnerinnen und Bewohnern des dritten Bezirks, rund um den Kardinal-Nagl-Platz, mittels Befragungen von Schülerinnen und Schülern, Jugendlichen sowie Seniorinnen und Senioren. Der Fokus lag nicht ausschließlich auf der Kategorie „Gender“, sondern vor allem auf dem Alter und der sozialen bzw. ethnischen Herkunft.

Die Befragung erfolgte nach der Methode „Wegenetz-Analyse mit Alltagswege-Plänen“, wobei besonders darauf geachtet wurde, dass Menschen zu Wort kommen, die beispielsweise bei Fragebogenerhebungen – aufgrund von Sprachbarrieren – nicht teilnehmen (können). Es wurden Kinder und Jugendliche mit zum Teil migrantischen Hintergrund in unterschiedlichen Jugendzentren, SchülerInnen einer Volksschule sowie Seniorinnen und Senioren befragt. Des Weiteren wurden die TeilnehmerInnen zu ihren relevanten Alltagsorten im dritten Bezirk und deren Aufenthalts- und Nutzungsqualitäten befragt.

Die aus den Interviews gewonnenen Daten wurden (verkehrs-)planerisch ausgewertet und in Kontext mit den theoretischen Zugängen in der Verkehrsplanung gebracht, mit Fragestellungen aus der Gender- und Diversity-Forschung verknüpft und sowohl textlich als auch in Form von Plänen verarbeitet. Darauf aufbauend wurden konzeptionelle Vorschläge zur Verbesserung der Alltagsmobilität sowie Empfehlungen und Handlungsansätze für Politik, Verwaltung und Bevölkerung entwickelt.

 


Weitere Informationen
Laufzeit: 2007 bis 2008

AuftraggeberInnen:
Magistrat der Stadt Wien für Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18)