Gender-Mainstreaming und Mobilität in Niederösterreich

Gender-Mainstreaming und Mobilität in Niederösterreich

„Gender-Mainstreaming und Mobilität in Niederösterreich“ wurde als Heft 22 der Schriftenreihe des NÖ Landesverkehrskonzepts publiziert und beschäftigt sich mit den Mobilitätsunterschieden von Frauen und Männern.

In einer Gesellschaft, in der Frauen und Männer unterschiedliche Positionen bekleiden und ihnen spezifische Rollen zugeordnet werden, gibt es keine „geschlechtsneutrale“ Perspektive. Eine Frau oder ein Mann zu sein, ist ausschlaggebend dafür, welchen Platz wir in der Gesellschaft zu welchen Bedingungen einnehmen können. Auch Mobilität ist eingebettet in die bestehenden Geschlechterverhältnisse. Das bedeutet, dass die geschlechterspezifische Arbeitsteilung mit den strukturellen Rollenzuweisungen immer Einfluss auf die Mobilität von Menschen hat. Je nachdem, wie der Alltag einer Person organisiert ist, welche Arbeit und Tätigkeiten eine Person zu erledigen hat, gibt es Unterschiede bei den Wegen, der Verkehrsmittelwahl und der Fortbewegungsart.

Wesentlich bei der Umsetzung von Gender-Mainstreaming in der Verkehrsplanung ist, dass sich die handelnden Personen in der Verkehrsplanung mit den (eigenen) Geschlechterrollen und Geschlechterzuschreibungen auseinandersetzen. Ziel der Arbeit war es, Aspekte und konkrete Handlungsweisen für eine gendergerechte Verkehrsplanung aufzuzeigen und anzubieten.

 


Weitere Informationen
Laufzeit: 2005 bis 2006
Projektkonsortium:
AuftraggeberInnen:
Amt der Niederösterreichischen Landesregierung